Die „Funktionelle Medizin“ und die „Komplementäre Medizin“ betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit und beschränken sich nicht nur auf die Behandlung von Symptomen. Zielführende diagnostische Methoden werden durch entsprechende therapeutische Interventionen sinnvoll und individuell auf jeden Patienten genau abgestimmt. Im Mittelpunkt stehen Immunsystem, Vitalstoffversorgung und das vegetative Nervensystem. Diese Art der Medizin ist ein auf wissenschaftlichen Grundlagen basierendes Konzept zur Diagnostik und Therapie chronischer Erkrankungen.
Wir machen uns auf die Suche nach den Ursachen einer Erkrankung, um die dafür passende Behandlung einzuleiten. Es geht also um die Unterstützung der körpereigenen Regulationsvorgänge mit dem Ziel, jede Zelle und damit den gesamten Organismus in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen.
Ganz am Anfang steht die ausführliche Anamnese. Auf diesen Erkenntnissen baut sich die gesamte Diagnostik und im Anschluss daran die Therapie auf.
Stellen Sie sich vor, Ihr Gesamtgesundheitszustand ist abhängig von der Füllhöhe eines Fasses, das in Ihnen steckt. In diesem Fass sammeln sich über die Jahre Probleme an, die Ihr Regulationssystem beeinträchtigen: Vorerkrankungen, Medikamente, frühere Infektionen, ungünstige Ernährung, Stress z.B. Der Füllstand des Fasses ist bei jedem von uns unterschiedlich hoch. Kommt noch etwas hinzu, wie zum Beispiel eine Infektion, bringt das zusätzliche Volumen der Kanne „das Fass zum Überlaufen“ und es kommt zu Beschwerden.
Mit speziellen Diagnostik-Methoden kann man bildlich gesprochen den „Füllstand des Fasses“ bestimmen – also nach Ursachen suchen. Mit der passenden Therapie ist es möglich, das Regulationssystem dabei zu unterstützen, die Gesundheit wieder in die richtige Richtung zu bewegen – bildlich gesprochen „Das Fass etwas entleeren“.
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